Über uns
Eine Institution, die Ausbildung dorthin bringt, wo es sonst keine gibt
Die Asociación Yapey Yurijcuna - Renacer ist ein peruanischer Verein, der seit 2009 Menschen mit Behinderungen in der Region Huánuco, im Zentrum Perus, zur Selbstständigkeit ausbildet. Der Name stammt aus den beiden Sprachen der Gegend, Quechua und Spanisch, und bedeutet in beiden «neu geboren werden».
Renacer wartet nicht, bis die Menschen in ein Zentrum kommen. Der Verein arbeitet mit den Familien, den Dorfgemeinschaften und den lokalen Institutionen zusammen, etwa mit den Gemeinden, die Räume, Verpflegung und Transport bereitstellen, oder mit dem CONADIS, bei dem sich die Teilnehmenden registrieren. So hat die Ausbildung vor Ort Bestand. Heute ist Renacer in fünf Distrikten von Huánuco und Pasco tätig.
Die technische Ausbildung ist kein Selbstzweck. Zu jedem Handwerk gehören psychosoziale Begleitung und die Arbeit mit der Familie. Diese drei Achsen zielen nicht nur auf ein Einkommen, sondern auf ein selbstständigeres und würdevolleres Leben.

Unser Ansatz
Wir gehen vom Potenzial aus, nicht von der Diagnose
In weiten Teilen des ländlichen Perus hängt das Einkommen vor allem von körperlicher Arbeit ab. Für einen Menschen mit Behinderung bedeutete das über Generationen, keinen Weg zu haben, ein Handwerk zu erlernen oder für sich selbst zu sorgen. In den Städten gibt es einige Möglichkeiten. Auf dem Land fast keine.
Renacer arbeitet in diesen Dörfern und geht nicht von der Diagnose aus, sondern vom Potenzial jedes Menschen, von dem, was er lernen und entwickeln kann. Der Verein versucht es mit allen, so weit die produktive Ausbildung reicht. Wo sie an ihre Grenzen stösst, endet die Begleitung nicht. Sie geht mit der Familie und über die Anbindung an das CONADIS weiter.
Daher der Name. Für viele dieser Menschen ist es buchstäblich eine neue Chance, ein Handwerk zu erlernen, sich beim CONADIS zu registrieren und ein eigenes Einkommen zu erzielen. Neu geboren werden.

Leitung
Richard Diego Roque
Direktor und Mitgründer. Soziologe und Meister im Metallbau.
Er leitet den Verein und vertritt ihn gegenüber den Institutionen und Partnerorganisationen, die ihn begleiten. Er beschränkt sich nicht auf die Verwaltung. Er unterrichtet weiterhin in den Werkstätten, und das hält die Leitung nah an dem, was täglich vor Ort geschieht.
An seiner Seite steht ein Team, das die Projekte Tag für Tag trägt, Werkstatt für Werkstatt und Gebiet für Gebiet.
Offizielle Angaben